Der vollständige Leitfaden: wie Sie zu einer Quelle werden, die KI-Assistenten zitieren können
AIO (die Optimierung für KI-Antworten in Suchmaschinen, etwa AI Overviews) und GEO (die Optimierung für generative Suchmaschinen wie ChatGPT oder Perplexity) sind neue Namen für eine alte Frage: Wie gelangt Ihre Information zu dem Menschen, der sucht? Google sagt offen, dass die Optimierung für die Suche mit generativer KI aus seiner Sicht weiterhin SEO ist. Niemand kann Ihnen eine Zitierung garantieren, und wer Ihnen das verspricht, hat keinen Einblick in die internen Systeme irgendeines Anbieters. Sie können aber zu einer klaren, überprüfbaren und zugänglichen Quelle werden. Unten finden Sie nur, was Google, OpenAI, Anthropic, Perplexity und Microsoft offiziell dokumentiert haben, geprüft im Oktober 2026. Wo es keine Dokumentation gibt, sagen wir Ihnen das.
Wie KI-Assistenten ihre Quellen wählen: was dokumentiert ist
Kein Unternehmen veröffentlicht die vollständige Liste seiner Kriterien. Das haben die Anbieter offiziell gesagt.
- Google AI Overviews und AI Mode beruhen auf dem Index der Google Search und ihren Ranking-Systemen. Google beschreibt zwei Techniken: die Antwort, gestützt auf Seiten, die aus dem Index abgerufen werden (Grounding), und „Query Fan-out“, also mehrere verwandte Suchanfragen, die parallel für Unterthemen gestartet werden. Um als unterstützender Link zu erscheinen, muss eine Seite indexiert sein und für die Anzeige mit Snippet infrage kommen; weitere technische Anforderungen gibt es nicht. AI Overviews erscheinen nur, wenn Google meint, dass sie einen Mehrwert bringen, und erscheinen deshalb oft gar nicht.
- ChatGPT kann im Web suchen und zeigt Quellenangaben an. OpenAI gibt an, dass ChatGPT manchmal mit externen Suchanbietern arbeitet, die Ergebnisse nach mehreren Faktoren ordnet und die Platzierung nicht garantiert ist. Die Voraussetzung: Sie lassen den Crawler OAI-SearchBot und die von OpenAI veröffentlichten IP-Adressen zu.
- Perplexity sucht in Echtzeit im Web und setzt nummerierte Quellenangaben zu den Originalquellen. Um in den Ergebnissen zu erscheinen, empfiehlt Perplexity, PerplexityBot zuzulassen.
- Gemini kann unter der Antwort Quellen und verwandte Links anzeigen, aber nicht bei jeder Antwort. Die Funktion zur Überprüfung der Antwort („Double-check response“) nutzt Google Search, um Inhalte zu finden, die die Aussagen stützen oder ihnen widersprechen.
- Claude kann im Web suchen und Quellenangaben in seine Antworten aufnehmen. Anthropic erklärt, dass seine Suchpartner bei der Websuche Ergebnisse aus ihren Indizes liefern; dazu kommen eigene Crawler, die weiter unten beschrieben sind.
- Microsoft Copilot und die KI-Zusammenfassungen in Bing: Microsoft zeigt Ihnen in den Bing Webmaster Tools, wie oft Ihre Seiten als Quellen zitiert werden.
Die praktische Schlussfolgerung: Alle gehen von Seiten aus, die sie finden, abrufen und verstehen können. Was nicht dokumentiert ist (Gewichtungen, „geheime Faktoren“, Listen bevorzugter Domains), behandeln Sie als Hypothese, nicht als Tatsache.
Zitierfähige Inhalte: was eine Seite leicht zitierbar macht
Ein KI-Assistent zitiert gern eine Seite, die etwas Überprüfbares klar sagt. Google setzt auf Inhalte, die man nicht überall findet: eigene Erfahrung, keine Zusammenfassung dessen, was andere schon gesagt haben. Konkret:
- Die direkte Antwort ganz oben. Sie beantworten die Frage aus dem Titel im ersten Absatz, in ein oder zwei Sätzen, und gehen dann ins Detail.
- Saubere Definitionen. Wenn Sie einen Fachbegriff verwenden, erklären Sie ihn in einem Satz nach dem Muster „X ist …“.
- Daten mit Quelle. Neben jeder Zahl stehen Quelle und Jahr, mit Link. Keine aus dem Gedächtnis gerundeten Zahlen und kein „Studien zeigen“ ohne Studie.
- Ein namentlich genannter Autor. Name, Rolle, einschlägige Erfahrung und eine Autorenseite. In sensiblen Bereichen (Gesundheit, Geld, Recht) sollte der Autor oder die Person, die den Text prüft, die passende Qualifikation haben.
- Eigene Erfahrung. Eigene Fotos, Beispiele aus Projekten, was Sie getestet haben, was funktioniert hat und was nicht. Das kann niemand kopieren.
- Leicht lesbare Struktur. Überschriften, die sagen, was folgt, kurze Absätze, Listen und Tabellen dort, wo Sie vergleichen. Microsoft empfiehlt ausdrücklich klare Überschriften, Tabellen und FAQ-Abschnitte sowie Aussagen, die durch Beispiele und Quellen belegt sind.
- Das Aktualisierungsdatum, sichtbar, und echte Aktualisierungen, nicht nur ein geändertes Datum.
- Text, nicht nur Bilder. Google verlangt, dass wichtige Informationen als Text vorhanden sind, ergänzt durch hochwertige Bilder und Videos.
Was Sie laut Google ignorieren können
In seinem Leitfaden für die Suche mit generativer KI zählt Google einige Mythen über AEO und GEO auf. Für Google Search können Sie Folgendes ignorieren:
- „spezielle“ Dateien für KI (llms.txt, neues Markup, Markdown-Versionen der Seiten): Google Search verwendet sie nicht;
- das künstliche Zerlegen von Texten in kleine Häppchen „für KI“;
- das Umschreiben von Inhalten in einem eigenen Stil für KI;
- die Jagd nach unechten Erwähnungen im Web: Sie hilft weniger, als es scheint, und die Anti-Spam-Systeme greifen auch hier;
- die Fixierung auf strukturierte Daten: Für die KI-Funktionen sind sie nicht erforderlich, und es gibt kein spezielles Markup dafür.
Es gibt noch eine Falle: für jede Variante einer Frage eine eigene Seite anzulegen. Google sagt, dass dies, wenn es geschieht, um Rankings oder KI-Antworten zu manipulieren, gegen die Richtlinie zu massenhaft erstellten Inhalten verstößt. Seit Mai 2026 stellt Google klar, dass die Anti-Spam-Richtlinien auch für KI-generierte Antworten gelten.
Strukturierte Daten (Schema.org): was sie heute noch bringen
Strukturierte Daten sind Code, meist JSON-LD, der die Seite für Suchmaschinen beschreibt: wer die Organisation ist, um welches Produkt es sich handelt, welchen Preis es hat. Was Sie im Oktober 2026 wissen müssen:
- Sie sind nicht erforderlich für AI Overviews und AI Mode. Nützlich bleiben sie, damit Seiten für Rich Results in Google infrage kommen, und für die Klarheit.
- Sie müssen dem sichtbaren Text entsprechen. Google verlangt das ausdrücklich, auch in den Empfehlungen für die KI-Funktionen.
- Was sich für ein KMU lohnt:
Organization(Name, Logo, Kontakt, offizielle Profile übersameAs),LocalBusiness(Adresse, Öffnungszeiten, Telefon),Productmit Angebot für Shops,ArticleundBreadcrumbListfür Artikel,EventundVideoObject, wenn Sie Veranstaltungen oder Videos haben. - Was keine visuellen Ergebnisse mehr bringt: FAQ-Ergebnisse erscheinen seit dem 7. Mai 2026 nicht mehr in Google, und ihre Dokumentation wurde zurückgezogen; HowTo erscheint seit 2023 nicht mehr; 2025 hat Google mehrere Typen eingestellt, darunter Course Info, Claim Review, Estimated Salary, Learning Video, Special Announcement und Vehicle Listing. Das Markup kann für andere Dienste, die es auslesen, auf der Seite bleiben, aber erwarten Sie kein visuelles Ergebnis in Google.
- Bewertungen: Google empfiehlt das Markup für Bewertungen und Ratings bei
LocalBusinessnur Websites, die Bewertungen über andere Unternehmen sammeln, nicht für Bewertungen des eigenen Unternehmens.
Sie validieren mit dem Rich Results Test von Google und mit dem Validator auf schema.org. Die Liste der noch aktiven Funktionen finden Sie in der Galerie für strukturierte Daten von Google.
Die Markenentität: wer Sie sind, überall gleich
Für einen KI-Assistenten ist Ihr Unternehmen eine Entität: ein Name, verbunden mit einer Adresse, einer Domain, Menschen, Produkten und Meinungen. Je klarer und konsistenter diese Verbindungen sind, desto geringer ist das Risiko, verwechselt oder falsch beschrieben zu werden.
- Derselbe Name und dieselbe Beschreibung auf der Website, in Google Business Profile, Apple Business, Bing Places, LinkedIn, Facebook, Instagram und YouTube.
- Eine „Über uns“-Seite mit Substanz: wer Sie sind, seit wann, wo, was Sie tun und für wen, wer das Unternehmen leitet, die offiziellen Firmendaten und die Links zu den offiziellen Profilen.
- Miteinander verknüpfte Profile: von der Website zu den Profilen, von den Profilen zur Website und in den strukturierten Daten über
sameAs. - Echte Erwähnungen: Partner, die Sie aufführen, Berufsverbände, lokale Presse, Veranstaltungen, auf denen Sie sprechen, Interviews. Kaufen Sie keine Erwähnungen.
- Bewertungen auf Google und auf den für Ihre Branche relevanten Plattformen, korrekt angefragt und jeweils mit einer Antwort.
- Wikipedia und Wikidata, nur wenn Sie die Kriterien erfüllen. Wikipedia verlangt Relevanz: eine nennenswerte Berichterstattung in verlässlichen, von Ihnen unabhängigen Quellen, und rät davon ab, über das eigene Unternehmen zu schreiben (Interessenkonflikt). Wikidata akzeptiert Einträge über klar identifizierbare Entitäten, die von seriösen, öffentlichen Quellen beschrieben werden. Eine Werbeseite wird gelöscht und schadet Ihrem Ansehen. Für die meisten KMU zählen die Schritte oben viel mehr.
Der Zugriff von KI-Crawlern: robots.txt, für alle verständlich
Die Datei robots.txt im Stammverzeichnis der Website sagt jedem Crawler, worauf er zugreifen darf. Such-Crawler und Trainings-Crawler sind getrennt, Sie können also für jeden anders entscheiden.
- Googlebot: steuert den Zugriff für Google Search, einschließlich AI Overviews und AI Mode. Wer ihn blockiert, betrifft die gesamte Google Search, nicht nur die KI-Funktionen.
- Google-Extended: kein eigener Crawler, sondern ein Token in robots.txt. Es steuert, ob Ihre Seiten für das Training künftiger Gemini-Modelle und für das Grounding in den Gemini-Apps und in Vertex AI verwendet werden dürfen. Es beeinflusst weder die Aufnahme in Google Search, noch ist es ein Ranking-Signal.
- Die Steuerung für generative KI in der Search Console: seit dem 31. August 2026 für alle Websites verfügbar. Standardmäßig ist die Website in AI Overviews, AI Mode und den KI-Funktionen von Discover enthalten. Wenn Sie den Ausschluss wählen, erscheinen Sie dort nicht mehr und erhalten von dort keinen Traffic mehr. Das Training ist davon nicht betroffen; dafür gibt es Google-Extended.
- OAI-SearchBot (OpenAI): für die Suche in ChatGPT. Wenn Sie ihn blockieren, erscheinen die Seiten nicht mehr in den Suchantworten, auch wenn sie als einfache Navigationslinks auftauchen können. OpenAI gibt an, dass die Anpassung etwa 24 Stunden dauert.
- GPTBot (OpenAI): für das Training der Modelle. Wenn Sie ihn blockieren, verschwinden Sie nicht aus der ChatGPT-Suche.
- ChatGPT-User (OpenAI): ruft Seiten auf, wenn ein Nutzer das verlangt; da es sich um von Menschen angeforderte Aktionen handelt, gelten die Regeln in robots.txt möglicherweise nicht.
- ClaudeBot (Anthropic): für das Training. Claude-SearchBot: Indexierung für die Qualität der Suche. Claude-User: Abruf auf Anfrage des Nutzers; wenn Sie ihn blockieren, kann Claude Ihre Seiten nicht mehr lesen, wenn jemand danach fragt. Details auf der Seite von Anthropic.
- PerplexityBot: für die Ergebnisse in Perplexity, nicht für das Training von Modellen. Perplexity-User: vom Nutzer angeforderte Aktionen; laut der Dokumentation von Perplexity ignoriert er robots.txt in der Regel.
Die übliche Entscheidung für ein Unternehmen, das Sichtbarkeit will: Sie lassen die Such-Crawler zu und entscheiden über die Trainings-Crawler separat, als geschäftliche Entscheidung. Beispiel: Um in der ChatGPT-Suche zu bleiben, ohne das Training zu erlauben, schreiben Sie eine Gruppe mit User-agent: GPTBot und Disallow: / und setzen keine Einschränkung für OAI-SearchBot. Prüfen Sie auch die Firewall oder das CDN: OpenAI und Perplexity verlangen ausdrücklich, die veröffentlichten IP-Adressen zuzulassen, und Anthropic warnt, dass eine Sperre per IP keine sichere Methode zum Ausschließen ist, weil sie den Crawler daran hindert, Ihre robots.txt zu lesen.
llms.txt: der tatsächliche Stand
llms.txt ist ein Vorschlag, im September 2024 von Jeremy Howard (Answer.AI) veröffentlicht und 2026 aktualisiert: eine Markdown-Datei im Stammverzeichnis der Website, mit einer kurzen Vorstellung und Links zu den wichtigen Seiten, gedacht für KI-Agenten, die die Website im Auftrag eines Menschen lesen. Es ist kein Standard, den eine Normungsorganisation verabschiedet hat. Was sicher bekannt ist:
- Google Search verwendet die Datei nicht: In Google, auch in den KI-Funktionen, nützt sie weder, noch schadet sie. Laut Google spricht nichts dagegen, sie für andere Dienste beizubehalten.
- In der Crawler-Dokumentation von OpenAI, Anthropic und Perplexity, die für diesen Leitfaden geprüft wurde, taucht llms.txt nicht als Signal für Suche oder Zitierung auf.
- Genutzt wird sie vor allem für technische Dokumentation: OpenAI und Perplexity zum Beispiel verweisen in ihrer Entwicklerdokumentation auf ihre eigene llms.txt.
Das Fazit: optional und günstig. Wenn Sie die Datei anlegen, halten Sie sie kurz, korrekt und aktuell. Behandeln Sie sie nicht als Abkürzung zu Zitierungen.
Sichtbarkeit in KI messen
- Search Console, der Leistungsbericht für generative KI, seit dem 31. August 2026 für alle Websites verfügbar: die Impressionen in AI Overviews und AI Mode, nach Seiten, Ländern und Geräten. Dieselben Daten fließen auch in die Gesamtwerte des normalen Leistungsberichts ein, beim Suchtyp „Web“.
- Google Analytics: Besuche aus Assistenten erscheinen als Referral-Traffic. ChatGPT hängt Links automatisch
utm_source=chatgpt.coman. Legen Sie eine benutzerdefinierte Channelgruppe „KI-Assistenten“ an, mit Quellen wie chatgpt.com, perplexity.ai, gemini.google.com, copilot.microsoft.com und claude.ai, um sie getrennt und Monat für Monat zu verfolgen. Manche Besuche behalten ihre Quelle möglicherweise nicht und erscheinen als direkter Traffic. - Bing Webmaster Tools, AI Performance, seit Februar 2026 als öffentliche Vorschau: wie oft Ihre Seiten in Copilot, in den KI-Zusammenfassungen von Bing und bei einigen Partnern zitiert werden, dazu die bei der Suche verwendeten Begriffe. Die Daten zeigen Zitierungen, keine Besuche, und Microsoft weist darauf hin, dass die angezeigten Suchbegriffe eine Stichprobe sind.
- Erwähnungen: ein Google Alert auf den Firmennamen und eine monatliche Suche nach dem Namen in der Presse und in sozialen Netzwerken.
- Die manuelle Prüfung: eine feste Liste von 10-20 Fragen, die Ihre Kunden stellen, monatlich oder vierteljährlich in ChatGPT, Perplexity, Gemini, Claude und Google gestellt. Sie notieren in einer Tabelle, ob Sie erscheinen, ob Sie mit Link zitiert werden, ob die Beschreibung stimmt und welche anderen Quellen auftauchen. Die Antworten unterscheiden sich von Mensch zu Mensch und von Tag zu Tag, deshalb verfolgen Sie den Trend, nicht ein einzelnes Ergebnis.
Der 90-Tage-Prozess
- Tage 1-30, das Fundament. Sie prüfen robots.txt, die Firewall und das CDN auf Such-Crawler. Sie bestätigen die Website in der Search Console und in den Bing Webmaster Tools und prüfen die Steuerung für generative KI. Sie bringen den Steckbrief Ihres Unternehmens auf den neuesten Stand: Business Profile, Apple Business und Bing Places. Sie ergänzen oder korrigieren die strukturierten Daten
OrganizationundLocalBusiness. Sie legen die Channelgruppe „KI-Assistenten“ an und machen die erste manuelle Prüfung als Ausgangspunkt. - Tage 31-60, die Inhalte. Sie wählen die zehn Fragen, die Ihnen Kunden bringen. Für jede schreiben oder überarbeiten Sie die Seite: direkte Antwort oben, Definitionen, Daten mit Quelle, Autor, Aktualisierungsdatum. Sie überarbeiten die „Über uns“-Seite und die Autorenseiten. Sie veröffentlichen mindestens einen Beitrag, den nur Sie schreiben können: einen Fall, einen Test, einen Vergleich aus eigener Erfahrung.
- Tage 61-90, die Entität und die Messung. Sie bitten um echte Erwähnungen: Partner, Verbände, lokale Presse. Sie starten einen festen Prozess für Bewertungsanfragen. Sie prüfen, ob Sie die Kriterien für Wikidata erfüllen; wenn nicht, gehen Sie ohne Bedauern weiter. Sie wiederholen die manuelle Prüfung, vergleichen mit Tag 1 und legen die Prioritäten für die nächsten 90 Tage fest.
Zeitlich erfordert der Plan einige Stunden pro Woche. KI kann Ihnen bei Entwürfen und Fragelisten helfen, aber Fakten, Zahlen und Quellen prüft ein Mensch. Wie Sie die Arbeit zwischen KI und Mensch aufteilen, erfahren Sie im Leitfaden zu KI-Abläufen für das MarketingRO.
Ein Beispiel aus dem Portfolio
Casa NOA importiert Türen für Wohnbau- und Immobilienprojekte. Bauträger, Bauunternehmen und Menschen, die ihr Zuhause einrichten, vergleichen die Anbieter vor dem ersten Anruf online, in Google und in den Antworten von KI-Assistenten. Wir haben in zwei Richtungen gearbeitet: SEO, mit Produkt- und Kategorieseiten, die auf den tatsächlichen Suchanfragen von Türkäufern aufbauen, und AIO/GEO, mit strukturierten Daten und klaren Informationen, damit ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews das Unternehmen korrekt zitieren können.
Tipps & Tricks
- Beginnen Sie mit den Fragen, die Kunden bringen, nicht mit denen, die nur Traffic bringen.
- Setzen Sie die Antwort in den ersten Satz unter der Überschrift; der Rest der Seite untermauert sie.
- Schreiben Sie auch, für wen Ihre Leistung nicht geeignet ist: Eine klare Abgrenzung lässt sich leichter korrekt zitieren.
- Verknüpfen Sie jede Zahl per Link mit ihrer Quelle, auch wenn Sie selbst die Quelle sind.
- Zeigen Sie das Aktualisierungsdatum an und aktualisieren Sie tatsächlich, nicht nur das Datum.
- Eine gut gemachte Vergleichstabelle ist mehr wert als drei vage Absätze.
- Verwenden Sie überall denselben Firmennamen, mit derselben Schreibweise und denselben diakritischen Zeichen.
- Prüfen Sie robots.txt nach jedem Update des Themes, des Sicherheitsmoduls oder des CDN.
- Fragen Sie die Assistenten auch, was sie über Ihr Unternehmen wissen; die Fehler zeigen Ihnen, welche Quelle korrigiert werden muss.
- Setzen Sie in der Search Console bei jeder größeren inhaltlichen Änderung eine Anmerkung.
- Kaufen Sie keine „Erwähnungspakete“ und veröffentlichen Sie keine Hunderte generierter Seiten für Varianten einer Frage.
- Speichern Sie die KI-Antworten mit Datum und Screenshot; sonst haben Sie nichts zum Vergleichen.
Wann Sie professionelle Hilfe holen
Einen Großteil des Plans können Sie selbst umsetzen. Holen Sie sich Hilfe, wenn:
- Sie sind nicht sicher, was robots.txt, die Firewall oder das CDN blockiert, und möchten den Traffic aus Google nicht riskieren;
- die Website hat wichtige Seiten, die nicht indexiert sind, oder Probleme bei der Darstellung von Inhalten, die per JavaScript erzeugt werden;
- Sie brauchen strukturierte Daten auf vielen Seiten (Produkte, Standorte, Artikel), angebunden an das CMS;
- KI-Assistenten beschreiben Sie falsch oder verwechseln Sie mit einem anderen Unternehmen, und Sie finden die Quelle nicht;
- Sie arbeiten in einem regulierten Bereich (Gesundheit, Finanzen, Recht), und die Inhalte müssen sorgfältig geprüft werden;
- Sie möchten den Traffic aus KI und seine Conversions korrekt messen, nicht nur die Besuche.
Bei ITargetMarketing arbeiten wir an AIO und GEO gemeinsam mit SEO, weil beide auf derselben Grundlage aufbauen. Wenn Sie sehen möchten, wo Sie heute stehen, schreiben Sie uns.
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